Bocholt, 29. April 2013
ESB: Weniger Müll bei Ausflügen durch Tipps der Abfallberaterin
Bocholt (PID).
„Das Einhalten einfacher Tipps hilft, dass die Maifeiertage nicht zu Müllfesten werden“, sagt Abfallberaterin Karin Kalka-Freundt vom Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt (ESB). Sie weiß wie sich schon beim Einkaufen Müll vermeiden lässt.
Kalka-Freundt: „Wie in jedem Jahr zieht es die Menschen am ersten Mai und an Christi Himmelfahrt traditionell ins Grüne. Ausgestattet mit Bollerwagen, Getränkekisten, Tüten und Taschen geht es dann auf Tour. Bei diesen Ausflügen wird reichlich gegessen und getrunken. Leider landet in bierseliger Laune häufig auch mehr Müll in der Landschaft. Getränkedosen, Flaschen und Plastikbecher finden sich dabei in Gewässer und Sträucher wieder. Und weil bei einem Picknick im Freien alles noch mal so gut schmeckt gesellen sich schnell Einwickelpapier, Pappteller und Essensreste dazu.“ In den letzten Jahren kämen immer häufiger Grillutensilien zum Einmalgebrauch zum Einsatz, so die Abfallberaterin weiter.
Kalka-Freundt: „Dieser regelmäßig am ersten Mai und an Christi Himmelfahrt entstehende Müllberg ist dem Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt (ESB) sowie zahlreichen Bocholtern ein Dorn im Auge. Besonders betroffen sind die beliebten Ausflugziele Rodelberg und Aasee. Dabei lässt sich der meiste Müll schon beim Einkauf, mit ein wenig geschickter Planung, vermeiden.“
Hier einige Tipps der ESB-Abfallberatung für einen abfallarmen Ausflug:
Getränke sollten möglichst in Mehrwegflaschen gekauft werden, die man im Anschluss wieder mitnimmt. Besteck, Gläser und Teller möglichst aus langlebigen Materialien wählen. Lebensmittel möglichst in wieder verwendbaren Frischhaltedosen mitnehmen. Zum Transport eignen sich Körbe, Rucksäcke oder Bollerwagen. Plastiktüten sollten möglichst erst gar nicht mitgenommen werden. Wer im Freien grillen möchte, der sollte sich ein standsicheres, mehrfachverwendbares Gerät besorgen. An solchen hat man viele Jahre Freude und es bleiben keine unschönen Überreste in der Natur zurück. Es sollte selbstverständlich sein, dass auch Einweggrills, wenn man auf sie nicht verzichten möchte, im Anschluss sachgerecht entsorgt werden. Bleiben beim Ausflug Reste übrig, so sollte man den Müll nicht einfach liegen lassen, sondern zu Hause in die richtigen Gefäße werfen. So gehören Verkaufsverpackungen in den Gelben Sack, Einwegglas in die Glascontainer, ebenso sauberes Papier in den Papiercontainer oder die Papiertonne. Kompostierbare Abfälle gibt man dann in die Biotonne.
„Das Einhalten dieser einfachen Tipps hilft, dass die Maifeiertage nicht zu Müllfesten werden“, so Karin Kalka-Freundt. „Mensch und Natur werden es danken.“