(pen) Bereits acht Unternehmen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis haben sich entschieden, das Projekt ÖKOPROFIT zu nutzen, um Ansatzpunkte zu finden, die ihnen helfen, Betriebskosten zu senken und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. „Noch steht die Tür für weitere interessierte Unternehmen offen, aktuell sind noch einige Plätze für die erste Runde frei“, wirbt Dr. Dirk Drenk, Mitarbeiter der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr. Angesprochen sind Firmen aus dem gesamten Kreis.
ÖKOPROFIT steht für „Ökologisches Projekt Für Integrierte Umwelt-Technik“. Zentrale Themen sind ein Weniger an Wasser- und Energieverbrauch sowie an Abfall und ein Plus von Effizienz beim Materialeinsatz, von Umweltbewusstsein der Mitarbeiter und von Austausch mit anderen Betrieben und Kommunen. „Wir sehen ÖKOPROFIT als einen weiteren Baustein für das Netzwerk Energie-Effizienz-Region EN (EER). Gemeinsam mit der AVU und den Stadtwerken Witten haben wir uns dort ja das Ziel gesetzt, die Klimaschutzziele des Bundes auch hier im Ennepe-Ruhr-Kreis zu erreichen. Und gerade für die Energiewende hier vor Ort spielen die Betriebe, die erhebliche Mengen Strom, Erdgas und Wasser verbrauchen, eine wichtige Rolle“, unterstreicht Drenk.
Was technisch und organisatorisch machbar ist, das wollen ab Sommer beispielsweise die Firma Hohgardt aus Sprockhövel, SKG-Service aus Gevelsberg, der Breckerfelder Betrieb StAFI, das Einrichtungshaus Ostermann und die Friedrich Lohman GmbH aus Witten untersuchen. Vor den Unternehmen liegt ein gutes Jahr intensiver Projektarbeit. Jeder Betrieb wird intensiv, individuell und fachkundig betreut, gemeinsame Workshops sorgen für verbesserten Austausch und Informationsfluss. „Am Ende hält jeder Teilnehmer Umweltleitlinien und -programme in der Hand, die nicht nur speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnitten sind, sondern auch Kosten und Umweltbelastungen senken. Bereits nach einem Jahr rechnen sich für die meisten die Ausgaben, die sie im Rahmen von ÖKOPROFIT hatten“, ist Drenk sich sicher.
In Nordrhein-Westfalen haben sich in den letzten Jahren bereits über 1.400 Unternehmen an ÖKOPROFIT beteiligt und dabei von der Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen B.A.U.M. profitiert. „Die Ergebnisse“, so Drenk, „können sich sehen lassen. Insgesamt erzielten die Teilnehmer Einsparungen von über 58 Millionen Euro. Dies sowie die positiven Effekte für Umwelt und Image sollten Anreiz genug sein, sich einen der letzten Projektplätze hier vor Ort zu sichern.“
Weitere Informationen zu ÖKOPROFIT finden Interessierte auf der Internetseite der Energie-Effizienz-Region EN www.energiewende-en.de oder können bei Dr. Dirk Drenk in der Wirtschaftsförderungsagentur EN (Tel. 02324/564818, E-Mail: drenk@en-agentur.de) erfragt werden.