(pen) Wie ist der Stand der Verbundaus¬bildungsmöglichkeiten im Rahmen der Berufsausbildung? Welche Möglichkeiten und Instrumente gibt es? Warum könnten gemeinsame Trainingsstationen und -module ein geeignetes Instrument sein, was konkret verbirgt sich dahinter? Antworten auf diese Fragen werden interessierten Unternehmen am Donnerstag, 20. Juni, geliefert. Dann ist die Firma F. Hesterberg & Söhne in Ennepetal zwischen 17.30 und 20.00 Uhr Gastgeber der Veranstaltungsreihe „Wirtschaft trifft Wirtschaft“.
Unternehmen, die ihre Ausbildung im Verbund optimieren möchten, müssen vertrauensvoll zusammenarbeiten. Gelingt dies, dann können Kosten gespart und der gegenseitige Nutzen für alle Beteiligten erhöht werden. „Das Treffen in Ennepetal bietet die Chance, an praktischen Beispielen zu erfahren, wo Verbundausbildung möglich, sinnvoll und Kosten sparend ist. Außerdem wird aufgezeigt, wie dies in der Praxis funktionieren kann“, erläutert Brigitte Drees von der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr.
Die Teilnehmer sind eingeladen, sich mit Entscheidungsträgern anderer Produktionsunternehmen über Chancen, Potenziale und Kooperationsmöglichkeiten auszutauschen. „Und das über die Kreisgrenzen hinaus. Denn der Termin wird vom Netzwerk In|Die RegionRuhr organisiert. Angesprochen sind also Firmen aus Bochum, Dortmund, Hagen, Herne und dem Ennepe-Ruhr-Kreis“, so Drees. Als Referenten werden unter anderen Dirk Miesen, Geschäftsführer F. Hesterberg & Söhne, und Peter Frese von der SIHK Hagen erwartet.
Um eine intensive Diskussion zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Ansprechpartner für interessierte Unternehmen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis ist Brigitte Drees, EN-Agentur, 02324/5648 14, drees@en-agentur.de.
Stichwort Netzwerk „In|Die RegionRuhr“
In|Die RegionRuhr ist eine gemeinsame Netzwerkinitiative der Wirtschaftsstandorte Bochum, Castrop-Rauxel, Dortmund, Hagen, Herne und des Ennepe-Ruhr-Kreises zur nachhaltigen Stärkung des regionalen Produktions-/Dienstleistungsverbundes. Es geht darum, die Potenziale von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen gezielt miteinander zu verbinden, Innovationen anzustoßen, neue Märkte zu erschließen und Kooperationsprojekte zu fördern. In der Metropole Ruhr gelten die Beteiligten als traditionell starke Produktionsstandorte. Eine Vielzahl von Unternehmen steht mit ihren Produkten weltweit für Hightech made in Germany. Neben zahlreichen Globalplayern sorgen insgesamt rund 2.000 Spezialanbieter und mittelständische Unternehmen mit ihren 130.000 hoch qualifizierten Beschäftigten dafür, dass die Region bundesweit gut aufgestellt ist.