Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 24. November 2013

Entwarnung: Fliegerbomben sind entschärft

Bocholt (PID).

Entwarnung: Die Fliegerbomben, die im Bocholter Industriepark entdeckt wurden, sind am Sonntagvormittag erfolgreich entschärft worden. Es besteht keine Gefahr mehr. Die Sperrmaßnahmen rund um den Fundort sind aufgehoben. Das meldet das Ordnungsamt der Stadt Bocholt.

Die Entschärfung der sog. „Blindgänger“ aus dem 2. Weltkrieg durch den Kampfmittelräumdienst Arnsberg ist reibungslos verlaufen. Gefunden wurden zwei 125-Kilo-Bomben amerikanischen Fabrikats, wovon eine noch einen Zünder besaß, der entfernt werden musste. Sie lagen auf einem unbebauten Gewerbegrundstück im Bereich der Straße „Uphoff“.

Während der Entschärfungsmaßnahme wurde das Areal in einem Radius von 300 Metern um die Fundstelle herum für rund zweieinhalb Stunden evakuiert. Die Zufahrtsstraßen wurden gesperrt.

Eine Oberflächendetektion des Gewerbegrundstücks, das bald bebaut werden soll, ergab den Verdacht, dass hier Fliegerbomben aus dem 2. Weltkrieg liegen könnten. Der Verdacht hatte sich dann am Samstag nach näheren Untersuchungen durch den Kampfmittelräumdienst bestätigt.

Die Stadt hatte am Sonntag einen sog. "Stab für außergewöhnliche Ereignisse" (SAE-Stab) eingerichtet, der von Kräften der Polizei, des Malteser Hilfsdienstes und des Technischen Hilfswerkes unterstützt wurde. Insgesamt waren rund 50 Kräfte im Einsatz.

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Büro des Bürgermeisters, Pressesprecher Karsten Tersteegen, Telefon 0 28 71 95 33 27, E-Mail: karsten.tersteegen@mail.bocholt.de