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Sexuelle Gewalt gegen Kinder – erkennen und helfen

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07. Februar 2014
Sexuelle Gewalt gegen Kinder – erkennen und helfen
Regionaler Aktionskreis gegen Häusliche Gewalt stellt Leitfaden vor - ein Ratgeber für Fachkräfte in der Kindertagespflege, in Kindergärten und Schulen
Hochsauerlandkreis./Meschede.

Wie erkenne ich, ob ein Kind möglicherweise von sexueller Gewalt betroffen ist? Was kann ich tun? Wer unterstützt mich? An welche Stellen vor Ort kann ich mich wenden?

Diese Fragestellungen beantwortet der neue Leitfaden „Sexuelle Gewalt gegen Kinder – erkennen und helfen“ für Fachkräfte in der Kindertagespflege, in Kindergärten und Schulen, der vom Regionalen Aktionskreis gegen Häusliche Gewalt, koordiniert durch die Gleichstellungsbeauftragte des Hochsauerlandkreises, bei einer Fachtagung am Donnerstag (06.02.) im Bürgerzentrum "Alte Synagge" in Meschede vorgestellt wurde.

Landrat Dr. Karl Schneider betonte in seinem Grußwort, das Thema „sexuelle Gewalt gegen Kinder“ nicht in eine Tabuzone zu stellen, sondern eine klare Sprache zu sprechen.

Plastische Eindrücke, wie Kinder das Thema zur Sprache bringen, welche Strategien Täter entwickeln, aber auch wie man Kinder stärken kann, vermittelte die Referentin Gisela Braun, Arbeitsstelle Kinder- und Jugendschutz NRW in Köln, die seit 25 Jahren am Thema sowohl als Referentin als auch als Buchautorin arbeitet. Mit theaterpädagogischen Mitteln brachte sie die Situationen greifbar nahe. Eine Teilnehmerin dazu: „Frau Braun, Sie sind nicht gut, Sie sind genial!“

Der Leitfaden ist ab sofort als Datei abrufbar auf der Internetseite des Hochsauerlandkreises www.hochsauerlandkreis.de und bei vielen Beratungsstellen erhältlich.



Pressekontakt: Hochsauerlandkreis, j.uhl


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

fachtagung

Der Regionale Aktionskreis gegen Häusliche Gewalt (v.l.): Gabriele Kersting (Frauenberatungsstelle Meschede), Ursula Plenge (Frauenhaus Arnsberg), Michael Kramer (Caritas-Beratungsstelle Meschede für Eltern, Kinder und Jugendliche), Referentin Gisela Braun (AJS Köln), Karin Schüttler-Schmies (Gleichstellungsbeauftragte des Hochsauerlandkreises), Manfred Oehm (Opferschutzbeauftragter der Kreispolizeibehörde HSK), Mirjam Schlüter und Anja Burg (Kinderschutzfachkräfte des Hochsauerlandkreises).
fachtagung


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Pressestelle Hochsauerlandkreis
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