Bocholt, 04. Dezember 2015
Wohnen: Sanierungsberatung in #Bocholt
11. & 12. Dezember 2015 /Anmeldung erforderlich
Bocholt (PID).
Wer im Winter Heizkosten sparen will, sollte jetzt aktiv werden und Energieschlupflöcher stopfen. Doch wie spart man am meisten? Was ist am dringlichsten? Antworten auf diese Fragen können Hausbesitzer in Bocholt am Freitag, 11. Dezember, und Samstag, 12. Dezember, von einem neutralen Fachmann des Niedrig Energie Instituts aus Detmold bekommen. Er klopft das Haus nach Schwachstellen ab und macht Sanierungsvorschläge. Der Service kostet 100 Euro. Anmeldungen unter Tel. 02871 953-254.
Wer anschließend Energiesparmaßnahmen umsetzt, erhält die 100 Euro erstattet. Und: Besonders wirkungsvollen Wärmeschutz – etwa durch Dämmung oder neue Türen und Fenster – fördert die Verwaltung durch das Programm "Altbau Optimal" mit bis zu 2.500 Euro pro Gebäude und maximal zehn Prozent der Gesamtkosten.
Interesse an weitergehenden Tipps
Momentan läuft wieder die Messgeräte Aktion des Bocholter Umweltreferates. Hier können die Bocholterinnen und Bocholter ihre eigenen vier Wände mithilfe von Messgeräten auf Schwachstellen untersuchen. "Viele die sich mithilfe der städtischen Messgeräte als Hobby-Sachverständiger erprobt haben, haben ein verstärktes Interesse an weitergehenden Tipps zum Thema Sanieren", berichtet Angela Theurich, Leiterin des Bocholter Umweltreferats. Die neutrale Sanierungsberatung des Niedrig Energie Institutes (NEI) aus Detmold eigne sich hier.
Reihenfolge der Maßnahmen wichtig
NEI-Fachmann Klaus Michael ist es wichtig, bei einer Sanierung Schwerpunkte festzulegen. Besonders wirksam sind das Dämmen von oberster Geschoss- und Kellerdecke, das Ersetzen einfachverglaster Fenster, das Beseitigen von Luft-Undichtheiten, die Optimierung der Heizung und die Dämmung von Flach- und Schrägdächern.
„Wir sind in Bocholt zwar auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel“, betont Umweltreferentin Theurich. „Es tut mir immer leid, wenn ich im Bocholter Stadtgebiet Baustellen sehe, bei denen gute Zeitpunkte für Wärmedämmmaßnahmen verpasst werden, wie etwa der Austausch maroder Dachziegeln ohne gleichzeitige Dämmung des Daches. Das ist einfach schade, denn wenn sowieso schon ein Gerüst gestellt und die Handwerker vor Ort sind, ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis für dauerhaft Energie sparende Maßnahmen besonders gut.“ In Bocholt gebe es zudem immer noch Häuser ohne die inzwischen vorgeschriebene Dämmung der obersten Geschossdecke. Auch einfach verglaste Fenster sehe man noch ab und zu.
Internet
Informationen und Antragsunterlagen sind auf der städtischen Homepage unter http://www.bocholt.de/rathaus/umweltreferat/foerderprogramm-altbau-optimal abrufbar.
Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Büro des Bürgermeisters, Presse- und Informationsdienst, Amke Derksen, Telefon +49 2871 953-209, E-Mail: amke.derksen@mail.bocholt.de