Bocholt, 25. Mai 2016
Engagierte Stadt #Bocholt: Vereine werden befragt
Bocholt (PID).
Seit September 2015 nehmen der Verein Leben im Alter e.V. (L-i-A) und die Stadt Bocholt am bundesweiten Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ teil. Die ersten entwickelten Maßnahmen wurden am Dienstag, 24. Mai 2016, im städtischen Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales vorgestellt. Zur Weiterentwicklung der Maßnahmen werden jetzt Vereine hinsichtlich ihres Bedarfes befragt.
Bocholt ist eine von 50 Städten bundesweit, die vom Bund bei der Förderung und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements unterstützt werden. In Bocholt soll zur Koordination des bürgerschaftlichen Engagements ein stadtweites Engagement-Netzwerk mit thematischen Clustern entstehen.
Gemeinsam mit bereits bestehenden Netzwerkpartnern wurden in vier Arbeitsgruppen folgende Maßnahmen für die „engagiertestadt Bocholt“ entwickelt:
- Aufbau einer Freiwilligen-Akademie
- Förderung der Zusammenarbeit zwischen Vereinen/Organisationen und Unternehmen mittels der Marktplatzmethode
- Nachwuchsgewinnung durch ein Netzwerktreffen zwischen Vereinen/Organisationen und Schulen
- Entwicklung einer gemeinsamen Internetplattform für das Bürgerschaftliche Engagement in Bocholt
Um diese Maßnahmen weiter bedarfsgerecht zu entwickeln werden jetzt Institutionen, Vereine und Verbände hinsichtlich ihrer Wünsche, ihres Bedarfs und ihrer eventuell vorhandenen Kompetenzen zu den einzelnen Maßnahmen befragt. Die Befragung erfolgt sowohl online als auch schriftlich.
Fragen zum Programm und zu den Fragebögen beantwortet Agnes Wellkamp, LiA, unter Tel. 02871 21765-655 oder per E-Mail an awellkamp@l-i-a.de.
Das Programm
Die Engagierte Stadt ist eine gemeinsame Initiative der Bertelsmann Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, des Generali Zukunftsfonds, der Herbert Quandt-Stiftung, der Körber-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Gemeinsam wollen sie nicht nur die kommunale Infrastruktur für Engagement stärken, sondern dabei auch neue Formen der strategischen Zusammenarbeit erproben: Das gilt für die innovative Kooperation von Stiftungen und öffentlicher Hand ebenso wie für die Zusammenarbeit der Förderer mit den lokalen Engagement unterstützenden Einrichtungen. Bewerben konnten sich zivilgesellschaftliche Organisationen aus Städten und Gemeinden zwischen 10.000 und 100.000 Einwohnern.
Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Büro des Bürgermeisters, Presse- und Informationsdienst, Amke Derksen, Telefon +49 2871 953-209, E-Mail: amke.derksen@mail.bocholt.de