Meldungsdatum: 05.03.2026
Am Freitag, den 27. Februar, hat sich der Beirat der NS-Dokumentationsstelle im Kreisarchiv Viersen erstmalig getroffen. Er besteht aus Expertinnen und Experten, die von den Städten und Gemeinden im Kreis sowie Vertretungen oder Nachfolgeorganisationen großer NS-Opfergruppen entsandt wurden. In der konstituierenden Sitzung wurden die bisherigen Aktivitäten der NS-Dokumentationsstelle und Arbeitsschwerpunkte für das laufende Jahr besprochen.
„Die Arbeit des Beirats ist zentral für die NS-Dokumentationsstelle, da er ein Bindeglied zur Zivilgesellschaft, Lokalpolitik und den zahlreichen Initiativen der Erinnerungskultur im Kreis bildet“, so Dr. Matthias Herm, Leiter des Kreisarchivs.
„Die vielfach in der Erinnerungskultur und Geschichtsvermittlung tätigen Mitglieder stehen beispielhaft für die Lebendigkeit zivilgesellschaftlichen Engagements im ganzen Kreis. Ich bin gespannt auf die Projekte, Anregungen und Ergebnisse, die der Beirat präsentieren wird“, so Ingo Schabrich, Kreisdirektor und Kulturdezernent.
Die NS-Dokumentationsstelle für den Kreis Viersen wurde 2025 im Kreisarchiv eingerichtet. Ihre Aufgaben bestehen in der Erforschung der NS-Geschichte im Kreisgebiet, der Identifikation von Opfern und Tätern, der Dokumentation und Sammlung weiterer Unterlagen sowie der Vermittlung an Schülerinnen und Schüler sowie eine breite Öffentlichkeit.
v.l.n.r.: Dr. Dr. Udo Rosowski, Hannah Seegers, Leiter des Kreisarchivs Dr. Matthias Herm, Ralf Hendrix, Dr. John Lentzsch, Ulrich Seeboth, Petra Vahrenhorst, Alena Cox, Dr. Ina Germes-Dohmen, Manfred Budel, Dr. Jürgen Moers, Dr. Matthias Klein, Sebastian Trienekens, Bernd-Dieter Röhrscheid, David Neil Nethen.
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