07.05.2025 - Stadt Lippstadt
Erinnern, Erzählen, Verbinden
Ein Jahr biografisches Erzählcafé in Lippstadt
Lippstadt. Seit nunmehr einem Jahr treffen sich regelmäßig ältere Lippstädterinnen und Lippstädter im biografischen Erzählcafé zum gemeinsamen Erzählen, Erinnern und um persönliche Erfahrungen auszutauschen. Jedes Treffen steht dabei unter einem thematischen Schwerpunkt und wird von den ehrenamtlichen Moderatorinnen Marlies Horst-Marx und Karin Depenbusch vorbereitet und begleitet. Jetzt durfte das Angebot einjähriges Bestehen feiern.
„Durch die behutsame Moderation der beiden entsteht eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der Geschichten fließen dürfen – egal ob heiter oder nachdenklich, alles ist willkommen“ freut sich Sylvia Helmig vom Büro für Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Lippstadt über das Angebot im alten Bürgermeisterzimmer im Rathaus. „Auf diese Weise können ältere Menschen ungezwungen Gespräche führen und sich über ihre Erfahrungen austauschen. Das ist sehr wertvoll für Menschen, denen im Alltag oftmals ein entsprechender Gesprächspartner fehlt“, betonen Marlies Horst-Marx und Karin Depenbusch.
Darüber hinaus inspiriert das Erzählcafé offenbar den ein oder anderen Teilnehmer nachhaltig: Teilnehmerin Margarete Spenner begann - angeregt durch das Erzählcafé - ihre Erinnerungen niederzuschreiben. Daraus entstand das Buch ‚Eine Kindheit in Lippstadt‘, in dem sie eindrucksvoll vom Alltag eines Kindes im Krieg berichtet.
Wichtig ist den Moderatorinnen aber auch: „Es geht beim Erzählcafé nicht um ein Verweilen in der ‚guten alten Zeit‘, sondern darum, den Bogen in Gegenwart und Zukunft zu schlagen."
Ein weiteres Angebot für ein Erzählcafé findet im Mehrgenerationenhaus Mikado in der Goerdelerstraße 70 unter der Leitung von Sabine Mense statt.
Hintergrund
Das biografische Erzählcafé ist ein Projekt der Bürgerstiftung Hellweg-Region und wurde im Rahmen der Senior-Trainer-Qualifizierung ins Leben gerufen. Die Qualifizierung zur Seniorentrainerin bzw. zum Seniorentrainer richtet sich an Menschen ab 55 Jahren, die nach der Familienphase oder am Ende des Arbeitslebens nach neuen Aufgaben suchen. Wer sich ehrenamtlich engagieren will, kann entweder vorhandene Angebote nutzen oder selbst die Initiative ergreifen und sich Neues ausdenken.
Pressekontakt: Frau Köller, Pressestelle, pressestelle@lippstadt.de,Tel: 02941/980-313
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Über das einjährige Bestehen des Erzählcafés dürfen sich Marlies Horst-Marx (vierte v. l.), Karin Depenbusch (vierte v. r.) und Sylvia Helmig (l.) gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern freuen. Foto; Stadt Lippstadt
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