Kreis Unna - Presse und Kommunikation


Amtsarzt des Kreises warnt


[Alle Meldungen]
[Medienarchiv]
[Pressemeldungen abonnieren]
[Pressemeldungen durchsuchen]
[Druckansicht]



13. August 2009

Amtsarzt des Kreises warnt

Vorsicht bei bitteren Aprikosenkernen

Kreis Unna. Bittere Aprikosenkerne können gesundheitliche Risiken bergen. Schon beim Verzehr weniger Kerne kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen. Darauf weist der Amtsarzt des Kreises Unna, Dr. Bernhard Jungnitz, unter Bezugnahme auf eine Mitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung in Berlin hin.

Bittere Aprikosenkerne werden derzeit verstärkt in Naturkostläden, Reformhäusern und im Internet angeboten und u.a. auch als alternative Behandlung bei Krebs angepriesen. Eine solche Wirkung ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Der Amtsarzt warnt daher ausdrücklich davor die bitteren Aprikosenkerne als Therapeutika zu verwenden.

Bittere Aprikosenkerne weisen einen hohen natürlichen Gehalt an Amygdalin auf. Daraus wird während der Verdauung die hoch giftige Blausäure abgespalten. Sie kann Symptome einer akuten Vergiftung wie Krämpfe, Erbrechen sowie Atemnot hervorrufen und in hohen Dosen sogar zu einer tödlichen Atemlähmung führen.

„Verbraucher sollten sich deshalb unbedingt streng an vorgegebene Verzehrempfehlungen halten oder vorsorglich völlig darauf verzichten“, so Dr. Jungnitz. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bfr.bund.de.


Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Silke Schmücker, Fon 02303 27-1113, E-Mail silke.schmuecker@kreis-unna.de


[Zurück]

Kreis Unna | Presse und Kommunikation | Friedrich-Ebert-Straße 17 | 59425 Unna | Tel. 02303 27-1213 | Fax: 02303 27-1699 | E-Mail: pk@kreis-unna.de